Projektinfo
Planung: Johanna Käsler </br> Fotos: Roman Diller </br>
Kundenwunsch
*Privatsphäre </br> *Lamellen </br> *Blickachsen </br> *Stauraum </br> *Beleuchtung </br>
Umsetzung - Privatsphäre
Durch die zentrale Position des Arbeitsplatzs, umschlossen vom Treppenlauf, ist er von jeder Seite einsehbar. Man fühlt sich "wie auf dem Präsentierteller". Um die Privatsphäre trotzdem zu gewährleisten, wurde ein in sich "geschlossener" Raum in den Bestand eingeschoben. </br></br> Eine große Herausforderung waren hierbei diverse Anschlüsse zur Treppe/Fenstern etc. </br>
Umsetzung - Lamellen
Das Gestaltungsmittel, welches Ausgangspunkt der Planung war, ist eine Lamellen-Struktur. Diese wurden bereits im angrenzenden Seminarraum (ebenfalls auf der Homepage aufgeführt) verbaut und bietet Spielraum für Funktionen und Raffinessen.
Umsetzung - Blickachsen
Es gibt zwei wichtige Blickachsen, die gegeben sein sollten: </br> 1. Der Blick in die oberen Etagen, welcher durch die Neigung der Lamellen gegeben ist.</br> 2. Der direkte Blick zur Eingangstür, aber im Gegenzug auch der ersichtliche Ansprechpartner für Besucher, wofür der Tresen einseitig abgesenkt wurde.
Umsetzung - Stauraum
Der Aktenschrank ist beidseitig nutzbar und schafft rückseitig einen abgetrennten Raum. So kann man auch Pakete etc. schnell verstauen und der Arbeitsplatz ist zu jederzeit aufgeräumt.
UMSETZUNG - Beleuchtung
Auch war es dem Kunden wichtig, nachträglich keine Stehlampen oder Schreibtischlampen aufzustellen. Die Beleuchtung sollte integriert werden und so wurden LED-Bänder in die Lamellen eingesetzt, welche je nach Tages-/Jahreszeit gedimmt werden können.
MATERIALIEN
Die Materialien bedienen sich ausschließlich am Bestand. So wurde das Linoleum des Podests sehr nah am Natursteinboden angelehnt und nimmt sich komplett zurück. Die Möbel sind aus einem anthrazitfarbenen Möbellinoleum gefertigt, welches das Geländer und die Adern des Natursteins aufgreifen. Die Lamellen sind, wie der Handlauf, aus Buchenholz hergestellt.
Anmerkung Podest
Der gesamte Entwurf steht auf einem neuen Podest. Das Podest hat viele Funktionen, zum einen lässt es den Empfang schweben. Durch den Überhang des Tresens hat man automatisch einen Sockel und kann gut herantreten. Außerdem ist so eine Installationsebene entstanden: Kabel konnten verzogen und ein Bodenkonvektor eingebaut werden. Zusätzlich hebt es den Tresen an, wodurch der Mitarbeiter eine normale Schreibtischhöhe, der Kunde aber eine Stehhöhe hat.